Das Wesen des Dackels

 

Im "Mannheimer Morgen"  macht sich Ralf-Carl Langhals Gedanken nach dem Motto: Ein Leben ohne Dackel ist möglich, aber sinnlos.

 

Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.“ Das befand einst Humorkönig und Hundefreund Vicco von Bülow alias Loriot. Viele schöne Hunderassen und deren liebenswürdige Mischungen und Varianten bevölkern die Tierwelt. Darunter finden sich Zottlige, Seidige, Drahthaarige, Langschnauzige, Knie- und Hüfthohe ebenso wie Allergieverträgliche und vegan Ernährte. Das Äußere ist bekanntlich Geschmackssache. Was also für die menschliche Partnerwahl gilt, gilt für die Wahl des bevorzugten Vierbeiners nicht minder. In Wesensfragen wird die Sache komplexer. Welches ist das geeignete Tier für die Familie, die Zweizimmerwohnung, den Bauernhof? Wie soll der Hausgenosse sein? Wachsam, verschmust, gesellig, gelehrig, familienfreundlich, jagdtauglich?

Und dann gibt es ihn. Er, der sich nicht darum schert, wie er sein soll, sondern schlicht ist, wie er sein will: der Rauhaardackel. Von kleinem Wuchs, die Beinchen krumm, frech wie Oskar, launisch wie eine Diva, forsch wie ein Dobermann oder einfach nur ein fauler Hund – und dazu stur wie ein Panzer. Oder eben eine Mischung aus alledem und dabei höchst reinrassig. Er hat ihn erfunden, den wortwörtlichen Dackelblick. Und wer den vorwurfsvollen Augen von Willi, Waldi, Hugo, Senta oder Trixi einmal erliegt, ist dem Typus Dackel auf ewig verfallen – auch wenn, er sich damit oft selbst zum Dackel macht. „Sitz! – Na, dann eben nicht ...“ 

 

Teckel, Dackel oder Dachshund? 

 

Was ist eigentlich der Unterschied?

 

Diese Frage wird häufig gestellt und die Antwort ist ganz einfach:      

Es gibt gar keinen! Es ist alles die gleiche Rasse.

Der Dackel gehört zu jenen Hunden, die auch bei guter Erziehung noch

Eigenständigkeit und starken Willen bewahren.

Er ist ein lieber Hund, aber auch ein Draufgänger.

Er sucht die Nähe seines Menschen, daher ist die Wohnungshaltung der Zwingerhaltung vorzuziehen.

Ausgedehnte Spaziergänge sind auch für seine kurzen Beine kein Problem, Spiel und Streicheleinheiten sind ein Muss.

Den falschen oder hinterhältigen Dackel gibt es nicht. Hunde, die diese Eigenschaft zeigen, sind von ihren unfähigen Besitzern dazu gemacht worden! 

Das macht die gute Muttermilch!!!

Ideen eines Teckelfreundes: "Die Entstehung des Teckels"

 

Der liebe Gott sieht`s mit Vergnügen,

als er die Welt erschaffen hat.

Den Mensch, das Tier und manche Pflanze,

es war schon eine große Tat.

So, sagt er nun, geh´ ich auf´s Ganze

und setz dem allem noch eins drauf. 

Es soll was ganz besondres werden: 

klein, wendig, etwas krummer Lauf.

Sowas gab´s noch nie auf Erden.

Der schlaueste im ganzen Land,

es soll ein wahres Schlitzohr werden.

Der Schalk führt diesmal seine Hand: 

er formt und bastelt eine Nacht,

was dann heraus kam, er muss lachen,

er stellt es auf die Beine sacht,

was sind das heute nur für Sachen,

der erste Dackel war gemacht.

 

Eingesandt von unserem Teckelfreund Ingo von Fleischbein 

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